Messe-Nachbericht


09.10.2019

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Vom 24. bis 27. September 2019 hat in Berlin die internationale Reinigungsfachmesse CMS Berlin stattgefunden. Rund 21’000 Besucher verschafften sich auf dem Messegelände einen Überblick über innovative Lösungen für die professionelle Reinigung. Nebst dem Interesse an Robotik-Themen kristallisierte sich noch ein anderer – stark wachsender – Trend heraus.

Eines zeigte Wetrok auf der CMS Berlin deutlich: Es kommt nicht auf die Grösse der Standfläche, sondern auf die Bedeutung der Innovation an. Getreu dem Motto «Innovation made in Switzerland» präsentierte sie auf bescheidenen 77 Quadratmetern Innovationen mit grossem Vereinfachungspotenzial für den Reinigungsalltag. Einige davon sind so einzigartig, dass sie durch ein Patent geschützt sind. Beim Testen und Ausprobieren der Lösungen durch die Standbesucher zeigte sich: Bei vielen ausgeklügelten Kniffs und an der richtigen Stelle eingebauten Features zeigen sich die Anwender-Vorteile erst bei der tatsächlichen Benutzung. Dafür umso deutlicher.

Veränderte Anforderungen an Reinigungslösungen
Die CMS 2019 zeigte, inwiefern sich die Anforderungen an Reinigungsprodukte verändert haben. «Die Kundinnen und Kunden erwarten heute nicht nur ein sauberes Reinigungsresultat, sondern auch, dass dieses ökologisch und sozial verträglich geschaffen wird. Dabei spielen nicht nur Zertifizierungen eine grössere Rolle, sondern vor allem auch die ressourcensparende Art der Reinigung. Wir haben festgestellt, dass für Kunden nicht nur ökologische Reinigungsmittel, sondern auch umweltverträgliche Reinigungsmethoden immer wichtiger werden», berichtet Jens Pfaff, Geschäftsführer Wetrok Deutschland.

Reinigung mit Schaum: ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig
Auf eine ganzheitlich ökologische Reinigung wies auf dem Stand eine mannshohe Flasche mit heraussprudelndem Reinigungsschaum hin. Schaum anstatt flüssige Reinigungslösung? Das weckte Neugier!

Viele Besucherinnen und Besucher blieben erstaunt vor der Flasche stehen, griffen in die Schaumlösung oder sogen mit der Nase den angenehmen Duft ein, den die Schaumlösung versprühte. Die Standmitarbeitenden erklärten gerne, wie die Reinigung mit Schaum funktioniert – schliesslich ist sie nicht nur äusserst ökologisch, sondern auch äusserst einfach: Wasser in die Flasche füllen, Reinigungsmittel gemäss Schaum-Dosierangabe hinzugeben – schon kann der entstandene Schaum für die Reinigung mit dem Mikrofasertuch verwendet werden. Im Vergleich zur herkömmlichen Reinigung mit Wasser und Eimer sparen Kunden beim feuchten Abwischen mit Schaum rund 90 Prozent Wasser und 30 Prozent Chemie ein. Auch für Anwendende bietet die moderne Methode nur Vorteile: Es gibt keine Sprühpartikel in der Luft, die in die Atemwege gelangen, es muss kein Wassereimer mitgeführt werden, und das kräftezehrende Auswringen von Tüchern entfällt.

Wetrok stellte auf der Messe zwei Produkte vor, die die ökologische Reinigung mit Schaum perfektionieren:

Rezertifizierte Wetrok EcoLine
Mit den biologisch leicht abbaubaren Reinigungsmitteln der Wetrok EcoLine reinigen Kunden das gesamte Gebäude von A-Z ökologisch. Alle sechs Produkte sind mit dem EU Ecolabel sowie dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. Drei der Produkte sind schäumbar.

Patentierte Wetrok Granuline
Bei der patentierten Wetrok Granuline handelt es sich um Reinigungsgranulat, das sich mit der Zugabe von Wasser in eine leistungsstarke Reinigungslösung verwandelt. Es ist zu kleinen Einzelportionen abgepackt: 1 Beutel, 1 Anwendung. Und damit das erste Produkt, das es schafft, teure und umweltschädliche Überdosierungen komplett zu eliminieren. Im Granulat liegt viel Potenzial: Bei einer Umstellung von Flüssigreinigern auf Granulat reduzieren sich die Lager- und Transportkosten um bis zu 75 Prozent. Zwei der drei Granulat-Produkte sind schäumbar.

Aus eins mach zwei: Discomatic Bolero
Auch in puncto Scheuersaugmaschinen hat Wetrok eine neue Lösung vorgestellt, die ökologisch und technologisch verblüfft: die Discomatic Bolero. Die Scheuersaugmaschine löst ein ewiges Anwenderdilemma. Anstatt sich zwischen einer Mini-Maschine mit tiefer Unterfahrhöhe oder einem leistungsstarken Maxi-Modell zu entscheiden, erhalten Kunden mit der Bolero eine 2-in-1-Lösung. Möglich machen dies zwei Tanks für verschiedene Anwendungen. Anwender brauchen lediglich die Tanks auszutauschen und nutzen erstmalig zwei Maschinen vereint in einem Modell. Nicht nur kostenseitig, sondern auch ökologisch ein riesiger Fortschritt!

Technologiesprung: Anwender entfernen die Saugdüsen mittels magnetischer Anziehung und rasten die Sauglippen mittels Klickmechanismus ein. Damit sparen sich Reinigungskräfte das Werkzeug – und etliche Handgriffe.

Der Nachhaltigkeitsgedanke schlug sich auch in der Messeorganisation nieder: «Dieses Jahr haben wir die Kontaktdaten der interessierten Besucherinnen und Besucher zum ersten Mal mittels einer App erfasst. So konnten wir auf etliche Papierberge verzichten und zeigen, dass wir den Nachhaltigkeitsgedanken auch intern leben», erklärt Jens Pfaff.

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